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Ziel ist es, das Image Goas und die soziale Struktur der Urlaubsgäste zu verändern - und dies möglichst ohne Einbußen bei den Gästezahlen. “Der Tourismus wird keinen Schaden nehmen, wenn Bikini-bekleidete Frauen aus den Werbepostern verschwinden, und es könnte sogar helfen, dass mehr gute Touristen (good tourists) zu uns kommen”, stellte Ralf De Souza, der Präsident der Travel and Tours Association of Goa (TTAG), dazu fest. Chefminister Digamber Kamat äußerte sich ähnlich: “Wir sollten auf sauberen Tourismus setzen. Die Regierung wird das in ihrer Macht Stehende tun, dass Goa vom schlechten Tourismus (bad tourism) verschont wird.” Tourismusminister Francisco Pacheco glaubt, dass Werbeaufnahmen mit Frauen in Bikinis suggerieren, man käme in Goa leicht an “Sex und Drogen”.
Schon über die Dauer der gesetzlich festgelegten Mindesturlaubszeit sind Arbeitnehmer oft falsch informiert. Die beträgt laut Bundesurlaubsgesetz mindestens 24 Werktage pro Jahr. Eine Woche entspricht sechs Werktagen (Montag bis Samstag). Das Gesetz sieht also einen Jahresurlaub von nur vier Wochen vor, auch wenn der Arbeitnehmer in der Regel nicht am Wochenende arbeitet. Häufig wird der Urlaub im Arbeitsvertrag jedoch in Arbeitstagen angegeben. So muss man bei einer Fünf-Tage-Arbeitswoche auch nur fünf Urlaubstage nehmen. Gerade bei mehrwöchigen Reisen, kann man besonders gut abschalten. Ein Anspruch darauf, den gesamten Jahresurlaub an einem Stück zu nehmen, besteht laut Bundesurlaubsgesetz jedoch nicht. Das Bundesurlaubsgesetz sieht einen Anspruch von mindestens 12 Werktagen als Urlaubsblock vor – also zwei Wochen.
Die umstrittene Weste schützt ihren Träger laut Hersteller vor Messerstichen, Attacken mit scharfkantigen/spitzen Gegenständen und Ähnlichen. Ausgeliefert wird das rund 80 Euro teure Stück auf Wunsch auch mit einer vorn angebrachten Landesflagge, die unmissverständlich anzeigt, welcher nationalen Fangruppe sich der Träger zugehörig fühlt (siehe Bild).
Wenn man häufiger hört, man sei ein “alter Sack” und gehöre eigentlich ins “Museum”, hat man seine beste Zeit wahrscheinlich schon hinter sich. Doch der Zusammenhang “alter Sack” und “Museum” taucht nicht nur in derart unerfreulichen Zusammenhängen auf. In dem kleinen Städtchen Nieheim im oberen Weserbergland (Nordrhein-Westfalen) gibt es ein echtes Sackmuseum, das mit seinen etwa 700 Exponaten allerlei Interessantes und Überraschendes zu bieten hat. Das Spektrum der ausgestellten Säcke reicht vom wohl kleinsten Postsack der Welt, der nur ein paar Zentimeter misst, bis zu einem riesigen Exemplar in Form eines Hopfensacks. Zudem zeigt das Sackmuseum - deutschlandweit das einzige seiner Art - nicht nur Exponate, die zum Transport genutzt wurden. So gibt es z. B. auch einem “Luftsack”, sprich: ein älteres Airbag, und eine LP von Erna Sack zu sehen. Bei Frau Sack handelt es sich um eine Opernsängerin aus den 1930er Jahren.
Thai Airways möchte dadurch nicht nur sein Image aufbessern, sondern auch Kosten einsparen. Das Argument, dass die älteren Damen mehr verdienen, klingt zunächst auch logisch. So verdient eine Berufsanfängerin bei Thai Airways etwa 600 Euro, erfahrene Stewardessen hingegen 2.000 Euro. Da ist es doch irgendwie offensichtlich, dass Thai Airways die älteren Mitarbeiterinnen loswerden möchte. – Nein, denn männliche Mitarbeiter von Thai Airways bekamen keine Auflösungsverträge zugeschickt. Für sie scheint das Motto „Smooth as Silk“ nicht zu gelten und ihre Erfahrung zu zählen. Thai Airways scheint zu vergessen, dass die Erfahrung im Ernstfall für die Passagiere viel wichtiger ist, als ein hübsches Gesicht. Welches unserer Meinung auch noch Damen im Alter von 45 Jahren besitzen können. Es bleibt nur zu hoffen, dass Thai Airways diesen Aspekt auch bald bemerkt und lieber bei den hohen Gehältern seiner Manager spart (die anscheinend diese „grandiose“ Idee hatten), als an denen der Stewardessen. Foto: Stewardess bei einer thailändischen Fluggesellschaft.
Auf offenbar unsinnige Fragen sichtlich amüsiert, süffisant lächelnd oder gar mit einem Kopfschütteln zu reagieren, ist aber auch für die meisten Beschäftigten im Dienstleistungssektor der „freien Wirtschaft“ tabu - wenn auch aus einem gänzlich anderen Grund: Hier gilt eben, dass der Kunde König ist und als solcher immer ernst genommen werden muss - wenigstens dem Schein nach. Nicht zuletzt Fremdenführer und andere Tourismusmitarbeiter wissen ein Lied davon zu singen! Lesen Sie hier, mit welchen - in der Regel wohl wirklich erst gemeinten - Fragen manche Touristiker bereits konfrontiert wurden.
Wer im Urlaub weitgehend an einem Ort bleiben möchte, der wird zudem seltener mit dem eigenen Auto in den Urlaub fahren. Der Erholungssuchende wird aus einer größeren Auswahl an hochwertigen Bahn- oder Busreisen in die sonnigen Urlaubsregionen rund ums Mittelmeer auswählen können. Den kompletten Beitrag lesen »
Drei Wochen nach dem ursprünglich geplanten Termin wurde am Samstag in der Volksrepublik China die erste staatlich unterstützte Schwulen-Bar eröffnet. Die Bar befindet sich in der Stadt Dali, die zu den beliebtesten Touristenzielen der Provinz Yunnan gehört und als “Paradies für Rucksacktouristen” gilt*. Verursacht wurde die Eröffnungs-Verzögerung durch eine allzu hohe Medienpräsenz, die zunächst einige ehrenamtliche Mitarbeiter ver- bzw. abschreckte. In der Volksrepublik gilt das Thema Homosexualität nach wie vor als „sensibel“ und „heikel“. Der ursprünglich geplante Eröffnungstermin war der Welt-Aids-Tag, also der 1. Dezember. Die Bar verfolgt laut Geschäftsführer Zhang Jianbo keine kommerziellen Interessen, sondern dient ganz der AIDS-Prävention. 120.000 Yuan (knapp 12.000 Euro) stellte die Kommunalregierung für das Projekt bereit. Die Bar soll Homosexuellen eine Möglichkeit geben, sich in „entspannter Atmosphäre“ zu treffen und Informationen über AIDS und Safer Sex zu erhalten. Initiator des Projekts ist die von Jianbo gegründetet „Dali HIV/AIDS Prevention and Health Association“. Gäste der Bar werden von „Volunteers“ der nichtstaatlichen Schwulengruppe “Good Friend Center” betreut. Ansonsten unterscheidet sich die Bar laut Jiang Anmin, dem stellvertretenden Direktor der Gesundheitsbehörde Dalis, kaum von sonstigen Bars in der Stadt. |
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