Warum soll ich mich sechs, acht oder mehr Stunden in einen Flieger setzen? Um mich zu erholen? Ist es am Ende der Welt schöner? Nein, nur exotischer.
Sammele ich Pass-Stempel, sammele ich Länder, will ich angeben? Nein.
Will ich mich so ein ganz klein wenig ökologisch korrekt verhalten? Ja.
Fahre ich gerne mit dem Auto in den Urlaub? Ja (mit Rad wäre noch besser, gebe ich gerne zu).
Werde ich gerne angebettelt? Nein.
Trinke ich gerne Alkohol, auch in der Öffentlichkeit, z.B. in einer Strandkneipe, ohne Angst zu haben das moralische Empfinden der Einheimischen zu stören? Ja, friedlich und nur allein oder mit einigen kultivierten Freunden.
Kenne ich Europa? Nein, das Baltikum, Russland, Weißrussland, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Türkei, Slowakei und Tschechien habe ich noch nie besucht, ebenso viele Regionen in anderen Ländern. Deshalb bleibe ich im Urlaub sehr gerne in Europa… (Ausnahmen bestätigen die Regel ;-)…)
Er gibt Menschen, die gehen einer geregelten Arbeit nach und freuen sich auf ihr freies Wochenende: Ausschlafen, Einkaufen, Fernsehen, Herumsurfen, Reparieren usw..
So geht es Jahr für Jahr. Alles ist wunderbar und könnte so bleiben.
Aber, eines schönen Tages kommt die Tochter oder der Sohn und möchte einem Sportverein beitreten, beispielsweise einem Fußballverein. Die meisten Eltern haben ersteinmal nichts dagegen, der Vereinsbeitrag ist selten besonders hoch, das Kind „ist von der Straße“, tut was für seine Gesundheit.
Das Kind geht trainieren und am Wochenende sind Spiele. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder das Kind bekommt sein Frühstück zu hause, wird verabschiedet und alles Weitere wird dem zukünftigem Star selber überlassen. So lernt er auch sich selber zu organisieren. Oder… Den kompletten Beitrag lesen »
Biertrinken gilt gegenüber der Verkostung von Wein allgemeinhin als die zünftigere und volkstümlichere Art des Alkoholgenusses.
Bier trinkt man meist flüchtig: nach Feierabend, am Kiosk, beim Fußball. Oft auch aus Frust. Typische Biertrinker streiten sich am Tresen und stimmen gern ruppige Trinklieder an. Hört man von Ausschreitungen durch “Personen im alkoholisierten Zustand”, hatten diese meist zu viele Bierchen (+ Schnäpse, Wodka etc.) intus.
Als gerades Gegenteil dessen stellt man sich den Weintrinker vor: Dieser “wahre Genussmensch” sitzt gemütlich mit seinem Glas in der Hand vor der Abendsonne, nimmt sich Zeit, betreibt gepflegte Konversation und weiß geschmacklich zwischen Hunderten von Weinsorten zu unterscheiden. Von prügelnden Weintrinkern hat man noch nie gehört.
Soweit der Kanon der gängigen Vorurteile …
Solche einseitig negativen Sichtweisen aufs Biertrinken zu korrigieren, ist ein Ziel der “Tagesbierseminare” im Kulmbacher Mönchshof, einer echten fränkischen Institution, in der man auf über 600 Jahre stolze Bautradition zurückblickt. Auf dem Mönchshof-Areal befinden sich die Mönchshof-Gaststätte mit Biergarten und das berühmte Bayerische Brauerei- und Bäckereimuseum. Der nächste Seminartermin ist der 13. März, insgesamt sind für 2010 sieben Eintagesseminare geplant.
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Die gegenwärtig fünf besten Flughäfen der Welt liegen in Asien - und die Nummer eins unter ihnen ist der Incheon International Airport in Seoul. Diese Auffassung wird zumindet in der jüngst veröffentlichten “Airport Service Quality”-Studie 2009 (ASQ) des “Airports Council International” (ACI)* vertreten. Die ASQ-Studie bewertet die Dienstleistungsqualität von Flughäfen und die Kundenzufriedenheit. Dazu werden regelmäßig Umfragen an 118 Flughäfen in 45 Ländern durchgeführt. Am Schluß der Auswertungen stehen mehrere internationale Rankings.
In Expertenkreisen wird die ASQ-Studie als der ultimative Benchmark für Flughäfen betrachtet. Airports, die oben stehen, können mächtig stolz sein, denn sie haben als Dienstleister im knochenharten internationalen Vergleich einen prima Job gemacht.
Die Top-5 weltweit 2009
(in den Klammern ist der IATA-Flughafencode angegeben) :
- Seoul (ICN)
- Singapore (SIN)
- Hong Kong (HKG)
- Peking (PEK)
- Hyderabad (Indien) (HYD)
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Plötzlich gehört ein Hund mit zur Familie.Vielleicht weil die Kinder unbedingt einen Hund haben wollten oder weil der Nachbar oder ein Verwandter schwer erkrankte oder gar stirbt und der Hund ansonsten ins Tierheim müsste. Ein Hund, den man möglicherweise schon lange kennt und mit den man so manches Mal Gassi gegangen ist, ist einem schließlich nicht egal und die Vorstellung, dass er im Tierheim darbt und nach einer Weile eingeschläfert werden könnte, ist nicht unbedingt angenehm.
Also, plötzlich hat man einen Hund, kümmert sich um ihn (sie) und die richtige Ernährung, Erziehung usw. und der Alltag geht nimmt seinen Lauf. Eines Tages steht dann die Frage im Raum: Wohin fahren wir dieses Jahr in den Urlaub? Aber, was ist mit dem Hund? Wer seinen Urlaub gerne in den Bergen oder auf dem Lande verbringt, der hat meist weniger Probleme. Hunde sind dort gerne gesehen, das Klima ist für die Tiere gut geeignet und die Bevölkerung ist oft sehr Hundefreundlich.
Anders sieht es aus, wenn man im Sommerhalbjahr seinen Urlaub am Meer verbringen möchte. In vielen Ländern rund ums Mittelmeer sind Hunde am Strand generell verboten.
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Kommt erfolgreiche Tourismuswerbung für eine typische Strand- und Party-Destination auch ohne die Abbildung attraktiver “Bikini Nixen” aus? Im indischen Goa, das unter seinem schlechten Ruf als Reiseziel von Sextouristen leidet und erst jüngst wieder durch Vergewaltigungsfälle in die Schlagzeilen geraten ist, will man jetzt die Probe aufs Exempel machen: Das Fremdenverkehrsamt des kleinsten indischen Bundestaates hat laut englischsprachigen Presseberichten beschlossen, Darstellungen Bikini-bekleideter Frauen aus touristischen Werbeanzeigen über Goa zu verbannen. Dies soll z. T. auf gesetzlichem Wege passieren, z. T. sollen private Tourismusanbieter lediglich “angehalten” werden, auf derartige Bilder zu verzichten.
Ziel ist es, das Image Goas und die soziale Struktur der Urlaubsgäste zu verändern - und dies möglichst ohne Einbußen bei den Gästezahlen. “Der Tourismus wird keinen Schaden nehmen, wenn Bikini-bekleidete Frauen aus den Werbepostern verschwinden, und es könnte sogar helfen, dass mehr gute Touristen (good tourists) zu uns kommen”, stellte Ralf De Souza, der Präsident der Travel and Tours Association of Goa (TTAG), dazu fest. Chefminister Digamber Kamat äußerte sich ähnlich: “Wir sollten auf sauberen Tourismus setzen. Die Regierung wird das in ihrer Macht Stehende tun, dass Goa vom schlechten Tourismus (bad tourism) verschont wird.” Tourismusminister Francisco Pacheco glaubt, dass Werbeaufnahmen mit Frauen in Bikinis suggerieren, man käme in Goa leicht an “Sex und Drogen”.
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Wenn das Thema Umwelt, Klimaerwärmung usw. aufs Tapet kommt, dann stellt sich bei vielen Mitmenschen kurzzeitig durchaus eine betroffene Stimmung ein, es wird lamentiert, aber vor der eigenen Nase kehrt kaum jemand. Das eigene Verhalten ändern, das ist doch eher nicht angesagt. Dies gilt auch für das Thema Umwelt und Urlaub.
Oft werden Fernflüge als Klima- und Umweltkiller Nummer eins dargestellt, was nicht unbedingt stimmt. Wenn ein Student oder Schüler nach bestandenen Abschluss nach Australien fliegt, dort mehrere Monate verbringt, um sich das Land anzusehen, mit Bus und Bahn reist, dann ist seine persönliche Umweltbilanz zwar nicht so toll als wenn er in Europa geblieben wäre und ohne Flüge ausgekommen wäre, aber durch die lange Verweildauer vor Ort sind solche Fernflüge akzeptabel. Bei einer dreiwöchigen Reise kommt es auf den Einzelfall an, ob die Reise ökologisch vertretbar ist oder nicht. Beispielweise kommt es darauf an womit und wie man im Land reist, was für eine Ökobilanz das gebuchte Hotel hat, wie es gebaut wurde, wie es seinen Strom erzeugt, wie es seine Abfälle entsorgt…Fernflüge für ein oder zwei Wochen Urlaub sind ökologischer Wahnsinn.
Besonders schlimm ist es, wenn man um die halbe Welt jettet, um vor Ort auf ein Kreuzfahrtschiff zu steigen… Den kompletten Beitrag lesen »
Mit dem Beginn des neuen Jahres gehen viele Angestellte die Planung ihres Jahresurlaubs an. Schließlich gilt Urlaub weithin als die schönste Zeit des Jahres. Doch bei der Urlaubsplanung gibt es einiges zu beachten. Von ihren Rechten und Pflichten haben Arbeitnehmer oft falsche Vorstellungen, wodurch leicht Konflikte mit Kollegen und Arbeitgebern entstehen können.
Schon über die Dauer der gesetzlich festgelegten Mindesturlaubszeit sind Arbeitnehmer oft falsch informiert. Die beträgt laut Bundesurlaubsgesetz mindestens 24 Werktage pro Jahr. Eine Woche entspricht sechs Werktagen (Montag bis Samstag). Das Gesetz sieht also einen Jahresurlaub von nur vier Wochen vor, auch wenn der Arbeitnehmer in der Regel nicht am Wochenende arbeitet. Häufig wird der Urlaub im Arbeitsvertrag jedoch in Arbeitstagen angegeben. So muss man bei einer Fünf-Tage-Arbeitswoche auch nur fünf Urlaubstage nehmen.
Gerade bei mehrwöchigen Reisen, kann man besonders gut abschalten. Ein Anspruch darauf, den gesamten Jahresurlaub an einem Stück zu nehmen, besteht laut Bundesurlaubsgesetz jedoch nicht. Das Bundesurlaubsgesetz sieht einen Anspruch von mindestens 12 Werktagen als Urlaubsblock vor – also zwei Wochen.
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Eine sinnvolle Schutzkleidung für Fußballfans, die im Sommer zur WM ins kriminalitätsgeschüttelte und von Hooligans als Schlachtfeld auserkorene Südafrika reisen wollen? Oder doch eher Ausdruck gewiefter und skrupelloser Geschäftemacherei, die gezielt die Besorgnisse und Ängste normaler Fußballanhänger missbraucht? An einer “Stichschutzweste” (stab vest) für Fußballfans, die die in London registrierte Firma Protektorvest.com seit kurzem anbietet, scheiden sich die Geister.
Die umstrittene Weste schützt ihren Träger laut Hersteller vor Messerstichen, Attacken mit scharfkantigen/spitzen Gegenständen und Ähnlichen. Ausgeliefert wird das rund 80 Euro teure Stück auf Wunsch auch mit einer vorn angebrachten Landesflagge, die unmissverständlich anzeigt, welcher nationalen Fangruppe sich der Träger zugehörig fühlt (siehe Bild).
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Wenn man häufiger hört, man sei ein “alter Sack” und gehöre eigentlich ins “Museum”, hat man seine beste Zeit wahrscheinlich schon hinter sich. Doch der Zusammenhang “alter Sack” und “Museum” taucht nicht nur in derart unerfreulichen Zusammenhängen auf. In dem kleinen Städtchen Nieheim im oberen Weserbergland (Nordrhein-Westfalen) gibt es ein echtes Sackmuseum, das mit seinen etwa 700 Exponaten allerlei Interessantes und Überraschendes zu bieten hat.
Das Spektrum der ausgestellten Säcke reicht vom wohl kleinsten Postsack der Welt, der nur ein paar Zentimeter misst, bis zu einem riesigen Exemplar in Form eines Hopfensacks.
Zudem zeigt das Sackmuseum - deutschlandweit das einzige seiner Art - nicht nur Exponate, die zum Transport genutzt wurden. So gibt es z. B. auch einem “Luftsack”, sprich: ein älteres Airbag, und eine LP von Erna Sack zu sehen. Bei Frau Sack handelt es sich um eine Opernsängerin aus den 1930er Jahren.
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