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Bilder aus Polen: Landleben für Touristen

Landleben

 

Auch heute noch gibt es stellenweise große unterschiede zwischen dem Stadt- und dem Landleben.

 

In den Städten hat die westliche Kultur immer mehr Einzug erhalten.

Um so mehr werden die Traditionen auf dem Lande gepflegt.

 

Aber als Tourist sollte man sich dennoch im klaren darüber sein, dass Polen nicht etwa rückständig ist, sondern ein sehr starkes Traditionsbewußtsein besitzt.

Auch die jungen Leute in Polen müssen sich in der Tradition auskennen und diese auch praktizieren können.

Die Traditionen unterscheiden sich nur in Kleinigkeiten in den jeweiligen Gebieten von einander.

Aber dennoch gibt es Stammtraditionen, die jedes Kind in Polen beherrschen sollte. Darauf wird sehr viel Wert gelegt.

 

So weiß jedes Kind zum Beispiel, dass eine traditionelle Begrüßung zwischen Gast und Gastgeber mit Brot und Salz stattfinden sollte. Das Brot steht symbolisch für einen stets reichgedeckten Tisch und das Salz für Reichtum.

Der Brauch ist nur noch zu Hochzeiten üblich oder bei älteren Generationen auf dem Lande. Dennoch soll jedes Kind in Polen sich dessen bewußt sein.

 

Dem Touristen werden aber immer Möglichkeiten geboten, sich das alte Landleben anzuschauen und auch daran teilzuhaben. Polen sind sehr gastfreundlich und neigen dazu selbst Fremde in den Familienkreis aufzunehmen. Daher sollte man nicht allzusehr überrascht sein, falls auf solchen "Präsentationen" der Vergangenheit ein sehr familiäres Klima vorherscht. Genießen Sie es einfach.   

Bilder aus Polen: Frauenburg

Bilder aus Polen: Masuren und Nikolaiken

Die Masuren (Mazury) - Land der 1 000 Seen

 

Die liebevolle Bezeichung für die Masuren wird jeder nachvollziehen können, der schon mal dagewesen ist.

Die Mazuren sind im südlichen Teil des ehemaligen Ostpreußens gelegen.

Klimabedingt gibt es dort warme Sommer und kalte Winter.

 

Charakteristisch für das gesamte Gebiet ist die unberührte Natur mit einzigartiger Tier- und Pflanzenwelt.

Eingerahmt sind die vielen Seen durch dichte Wälder und viele Sumpfgebiete, die man als Tourist nicht unterschätzen sollte.

 

Die gesamten Masuren zählen zum Naturschutzgebiet. Das bedeutet aber auch, dass sie nur zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Kajak erreichbar sind.

Auf dem Gebiet erstrecken sich insgesamt fast 50 Reservate, in denen die Flora und Fauna bewundert werden kann. Zu den besonderen Attraktionen zählen bei den Tieren unter anderem der Wisent (europäischer Büffel), Fischadler, Kraniche, Storche und andere Lebewesen. 

Diese haben in den Masuren noch einen passenden Lebensraum gefunden.

 

Auch das Herz des Aktiv-Urlaubers beginnt schneller zu schlagen, wenn er die Masuren sieht.

Das Gebiet ist ein Paradies, wenn es um Fahrradtouren, Kajakfahren, Segeln, Reiten und Windsurfen geht.

Im Winter gibt es die Besonderheit, dass besonders mutige auf den zugefrorenen Seen "Eissegeln" können.  


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