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Schneeschuhwandern im Bayerischen Wald - auf "großem Fuß" Urlaub machen

Schneeschuhwandern am Kaitersberg im Bayerischen Wald. Foto: TOURISMUSVERBAND OSTBAYERN

Auf großem Fuß zu leben ist im Bayerischen Wald kein Zeichen von Verschwendungssucht. Eher schon eines für Naturverbundenheit und die Bereitschaft, selbst etwas für sein Glück zu tun. Denn wer es den Indianern Nordamerikas gleichtut und auf Schneeschuhen losmarschiert, ist auf dem besten Wege, den wunderbaren Winterwald von seiner zauberhaftesten Seite zu erleben.


Ob nun Arber, Rachel, Lusen, Dreisessel oder die anderen "Tausender" des Bayerisches Waldes - sie alle locken den Schneeschuhwanderer mit stillen, tief verschneiten Wäldern, grandiosen Ausblicken bis in die Alpen, beeindruckenden Naturstimmungen und gut geräumten Wegen. Und waren die Schneeschuhe früher noch aus Weidenruten gebunden und reichlich unkomfortabel, bestehen sie heute aus leichtem Aluminium oder Kunststoff und werden einfach unter feste Berg- oder Wanderstiefel geschnürt. Dazu ein paar Teleskopstöcke, Funktionskleidung und Getränkeflasche: Schon kann es losgehen, mitten durch unberührte Schneelandschaften, allerdings - der Tier- und Pflanzenwelt zuliebe - stets auf ausgeschilderten Pfaden.


Dem besonderen Feeling der in Skandinavien weit verbreiteten Fortbewegungsart erliegen auch Ungeübte, zumal es die Schneeschuhe mittlerweile in Sportgeschäften und Unterkünften zu leihen gibt und viele Orte Kurse und geführte Wanderungen anbieten. Das Nordische Zentrum Jägerbild in Breitenberg im Wegscheider Land z.B. ist jeden Donnerstag Ausgangspunkt für eine geführte Schneeschuh-Tour. Vorausgesetzt, die Schneedecke ist dick genug, trifft man sich um 19 Uhr an der "Blutwurzhütte" zum erlebnisreichen Schneeschuhwandern durch den nächtlichen Wald.


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