WANDERARTEN - BARFUSSWANDERN
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Barfußpfade - sichere Wege zum sorgenfreien Barfußwandern
Barfußwandern liegt im Trend, es ist gesund und verschafft eine einmalige sinnliche Naturerfahrung. Kaum jemand bestreitet das.
Doch auch der aufgeschlossenste Nicht-Barfüßer unter den Wanderfreunden dürfte einige besorgte Fragen stellen: Wie sieht es mit der Verletzungsgefahr durch Glasscherben, spitze Steine oder Insekten aus? Erkältet man sich nicht leicht? Ist Barfusslaufen auf staubigen, erdigen oder matschigen Böden nicht unhygienisch? Welcher Untergrund ist geeignet, welcher eher nicht? Und wird man als Barfussgänger nicht von anderen Wanderern kritisch beäugt oder als Sonderling belächelt?
Viele dieser und ähnlicher Fragen sind nicht ganz unberechtigt. Sorgenfreies und genussvolles Barfußwandern auf normalen Wanderwegen braucht ein wenig Erfahrung. Eine dicke Hornhaut an den Füßen ist ebenfalls hilfreich. Und es kostet anfangs wohl jedem etwas Überwindung, als Einzelner in einer "beschuhten" Umwelt barfuß aufzutreten. Vor allem Anfängern und Gelegenheitsbarfüßlern ist daher zu empfehlen, zum Barfußwandern einen der vielen Barfußpfade und -parks in unserem Lande zu nutzen. (siehe den Link unten)
Barfußparks und Barfußpfade - ideal für Anfänger
Die Barfußpfade und -parks bieten neben normalen Wanderwegen liebevoll und abwechselungsreich gestaltete Parcours aus fußfreundlichen Untergrundmaterialien wie Gras, Lehm, Sand, Moor oder Holz. „Ein unwahrscheinlich sinnlicher Genuß, der an die traditionelle Kneippkur anknüpft“, so die Deutsche Wanderjugend (DWJ) in einem Faltblatt zum Thema. Die größeren Barfußpfade und -parks stellen z T. Zusatzangebote wie Balancierstationen, Kneipanlagen, Schlammbecken, Wasserspielplätze oder Badeseen bereit.
Alle Wanderwege sind natürlich gepflegt, so dass Angst vor Fussverletzungen – vor allem durch Glasscherben! – und Verdreckung weitgehend unbegründet ist. In einigen Parks und Pfaden gibt es geführte Wanderungen oder professionelle „Barfußbegleiter“, die nützliche Tipps zum Thema Barfußwandern geben können. Nach Beendigung der Wandertouren stehen meist Fußwaschanlagen oder Ähnliches zur Verfügung.
Der Besuch der Anlagen verträgt sich übrigens mit einem kleinen Geldbeutel: Die Eintrittspreise liegen nie über einigen wenigen EURO, oft ist der Eintritt sogar frei. Auch die Kosten für „Extras“ – etwa die Nutzung von Schließfächern für die Schuhe - halten sich in Grenzen. Geöffnet sind die Barfußpfade und -parks zwischen Mai und Oktober, einige auch länger.
Mehr Infos im Internet:
Überblick über die Barfußpfade und -parks in Deutschland
