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Kuta - Strandurlaub pur auf Bali

Sonnenuntergang am Kuta Beach. Foto: Christoph Filser. GNU-Lizenz

Kuta, die Touristenhochburg im Südwesten Balis, liegt an der schönsten Strandzone der Insel.

 

Der "Kuta Beach" selbst ist ein feiner Sandstrand, der allerdings zur Hochsaison oft überfüllt ist. Gerade zur Hauptreisezeit ist es daher von Vorteil, dass die größere Strandzone, die sich von Kuta aus nordwestwärts über Legian und Seminyk bis nach Tanah Lot erstreckt, zahlreiche Ausweichmöglichkeiten bietet.

 

Ein echtes "Naturhighlight" ist der spektakuläre Sonnenuntergang, den man allabendlich am Strand bewundern kann. Dazu kommt die starke Brandung, die die Küste vor Kuta zu einem Dorado für Surfer macht.

Kuta - vom beschaulichen Fischerdorf zur lauten Touristenhochburg

Strassenszene in Kuta. Foto: っ. GNU-Lizenz

Surfer (und Rucksacktouristen) aus Australien waren es auch, die das damalige Fischerdörfchen Kuta Ende der 60er Jahre für den modernen Tourismus entdeckten. Vorher, in den 30er Jahren, verbrachten lediglich reiche Weltenbummler ihren Urlaub in dem beschaulichen Ort. Ihr Domizil war das kleine "Kuta Beach Hotel". Im II. Weltkrieg wurde es von den Japanern zerstört.

Die Entwicklung seit den 60er und 70er Jahren verlief dann atemberaubend: Kuta wuchs im Zuge seines Ausbaus zur Touristenhochburg so sehr, dass das einstmals vier Kilometer entfernte Dorf Legian inzwischen nicht mehr von Kuta zu trennen ist, ebenso wie das südlich liegende Tuban.

Neben großen Hotels und zahlreichen Losmen bestimmen heute Bars, Discos, Spielhöllen, Schnellrestaurants und Shops die Szenerie. Kritische Stimmen sprechen gar vom "Rummelplatz Kuta", der jeden Touristenwunsch erfüllt - außer einem: Wer auf Bali Urlaub macht, um das ruhige und typisch balinesische Leben kennenzulernen, ist in Kuta falsch.

Nach dem Bombenanschlag vom Oktober 2002

Nachdem islamische Terroristen 2002 in zwei örtlichen Diskotheken einen tödlichen Sprengsatz zündeten (der über 200 Todesopfer forderte), war auf Kuta freilich lange nichts mehr wie es mal war. An der Stelle, an der die Bomben hochgingen, steht heute eine Gedenktafel. "Vergessen" ist das Massaker bis heute nicht.


Das Ziel der Islamisten, Kuta als Touristenort in die Knie zu zwingen, wurde aber nicht erreicht.


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