URLAUB IN AUSTRALIEN

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      Whitsunday Islands - Segeln an der Ostküste Australiens

      Von Stefan Raake

       

      Traumhafte Strände. Fotos: Stefan Raake

      Australien bietet selbst dem verwöhntesten Reisenden ein reichhaltiges Angebot: Traumhafte Strände, azurblaues Wasser, ein angenehmes Klima, freundliche Menschen und eine üppige Vegetation. Das Great Barrier Reef liegt nur wenige Seemeilen vor der Küste und lockt mit zahlreichen Unterwasserschätzen. Wer lieber oberhalb des Meeresspiegels bleibt, kann segeln gehen. Urlaub-im-web hat sich für Sie umgesehen.

       

      Wer reich und berühmt ist, wird die Whitsunday Islands kennen. Auf einer von ihnen steht eines der exklusivsten Ressorts dieses Planeten, die Übernachtung kostet hier mehr als manche Urlaubsreise. Wer noch reich und berühmt werden will, kann sich schon mal in den Gewässern um das Ressort umtun. Zum Beispiel auf einer 80 Fuß (circa 27 Meter) großen Segelyacht, die Platz für 22 Gäste bietet und neben Segeln noch genug Zeit für Schwimmen, Schnorcheln oder Sonnen lässt.

      Die Siska.

      Das Schiff trägt den Namen Siska und war in den 70ern eine erfolgreiche Rennyacht, die unter anderem das Parmelia-Rennen von England nach Perth, Australien, gewonnen hat. Das berühmt-berüchtigte Fastnetrock-Race, bei dem in den 70ern etliche Yachten zerstört wurden, hat die Siska als eine der wenigen Yachten heil überstanden. Ein kleines güldenes Messingschild informiert den Besucher, dass HRH Prinz Charles einst zur Crew gehörte. HRH meint „His Royal Highness“ – seine königliche Hoheit. Inzwischen ist das stolze Boot etwas komfortabler um- und ausgebaut worden, um Platz für Crew und Gäste zu bieten, die sich für drei Tage durch die Whitsundays treiben lassen wollen.

      Strandgang.

      Die Whitsunday Islands sind eine Inselgruppe, bestehend aus insgesamt 74 Inseln, von denen gerade mal siebzehn bewohnt sind. Bei den Whitsundays handelt es sich um ein im Meer versunkenes Gebirge, von dem nur noch die Gipfel herausragen. Die stetigen und kühlen Passatwinde wehen die meiste Zeit des Jahres und garantieren ein ausgezeichnetes Klima.
      Die meisten der Inseln sind im Besitz von Hotelkonzernen, die die Inseln unterschiedlich bebaut haben. So ist zum Beispiel „Hayman Island die luxuriöse, Hamilton Island die mondäne und Daydream Island die familiäre Insel, Lindeman Island steht unter der Regie des Club Med“, urteilt die Website Australien-Info.de. Mindestens eine der Inseln der Whitsundays sollte man besucht haben: Daydream Island, Dent Island, Lindeman Island (Club Med), Hayman Island, Hamilton Island, Hook Island, Long Island, South Molle Island und/oder Whitsunday Island. Zu fast allen Inseln sind auch Tagesausflüge vom Festland möglich. Übrigens: Die Nummer Eins der Top 10 Strände weltweit, der "Whiteheaven Beach", wird bei einem Segeltörn normalerweise immer angelaufen.

       

      Jacken trocknen nach dem Segeln.

      Wir beginnen unseren Segeltörn von Airlie Beach aus, einem netten Touristenörtchen mit ein paar Shops, Bars, Restaurants und Cafes. Von hier lassen sich allerlei Aktivitäten starten. Es gibt eine Vielzahl von Unterkünften für ziemlich jeden Geldbeutel. Überwiegend tummeln sich junge Leute im Ort.
      Anfang Januar ist das Wetter hervorragend, wir haben Glück. Eine leichte Brise kommt auf, als wir an Bord gehen und unser Gepäck in den Kojen verstauen. Die leichten Winde kommen aus Südosten und Osten. Zwischen März und Mai sind die Winde stärker als im restlichen Jahr. Die beste Segelzeit ist zwischen September und November. Nur einmal regnet es kurz während der drei Tage. Von Januar bis März kann es recht nass werden, bei hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um 30°C. Der kälteste Monat ist der Juli mit gut 23°C. Im August und September ist es am trockensten, bei Temperaturen um die 25°C.

       

      Die sympathische Crew (entspannte Australier) weist uns kurz ein, dann geht es auch schon raus auf See. Mit dem Segeln selbst hat man als Passagier nicht viel zu tun. Lediglich beim Segel hochziehen kann man mal Hand anlegen. Und ein wenig körperliche Ertüchtigung kann nicht schaden, zum Faulenzen bleibt noch mehr als genug Zeit.

       

      Die drei Tage vergehen wie im Fluge, wir segeln, schnorcheln, liegen am Strand, essen köstlich an Bord und staunen immer wieder über die paradiesische Landschaft und unser Glück, hier sein zu dürfen. Auch ein Tauchgang vom Strand aus konnte separat gebucht werden.

       

      Nur eine Frage stellt sich: Der metallisch schimmernde Kasten neben dem Steuerrad an der Reling – was mag das sein? Satelliten-Kommunikation? GPS? Am zweiten Abend wird das Geheimnis gelüftet. Der Kapitän klappt den Kasten elegant nach hinten – und schmeißt den Grill an. Dazu ein „XXXX“ oder „FourX“ (so heißt das Bier hier) und man möchte ewig auf den Whitsundays bleiben.

       

      Übrigens: So teuer wie es klingt, ist ein dreitägiger Törn nicht. Mit 359 Australischen Dollar ist der Spaß durchaus bezahlbar.

       

      Weitere Infos zu Australien allgemein:

      www.australien-info.de

       

       


       
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