WANDERN IN ASTURIEN, SPANIEN, URLAUB
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Wandern in Asturien
Asturien ist eine gebirgige Region, die von Osten nach Westen über 300 km durch die Kantabrische Bergkette geprägt wird, die beachtliche Höhenunterschiede aufweist. Beim Wandern ist es so wie überall: Manche gehen am Liebsten bekannte Wege, andere beschreiten gerne mal gerne neue Wege.
Viele deutsche Wanderer kennen eine ganze Reihe von Wanderwegen in den Alpen, mancher war auch schon auf den Balearen oder Kanaren unterwegs, aber Asturien kennen nur wenige. Dies ist nicht unbedingt erstaunlich, liegt das Land doch im Nordwesten Spaniens, in einer Region durch die Urlauber nur dann kommen, wenn sie in Galicien Urlaub machen möchten.
Nur eine Gruppe von Wanderern kommt seit einigen Jahren in größerer Zahl. Es sind Pilger und Wanderer auf der Nordroute des Jakobswegs, der in Asturien über viele Kilometer an der Küste entlang führt.
Auf der Nordroute geht es noch deutlicher ruhiger zu als auf dem überlaufenen Camino Francés. Die Zahl der Pilgerherbergen ist auf der Küstenroute allerdings deutlich geringer als auf der klassischen Strecke, aber viele Wanderer gehen auch gerne in komfortablere Unterkünfte.
Im Osten von Astrien herrscht Kalkgestein vor, das in den drei Massiven des Nationalparks Picos de Europa alpine Höhen annimmt: Torrecerredo (2.640 m), Urriellu (2.529 m), Tesorero (2.570 m) oder Torre de Enol (2.478 m).
Das Zentralgebiet erstreckt sich von hier aus bis zum Naturpark Somiedo (Biosphärereservat ). Neben dem auch hier dominierenden Kalkgestein findet sich Quarzit und Sandstein.
Von Ost nach West stoßen wir in Asturien auf folgende Berggipfel: Pena Pilenes (2.012 m), Pena del Viento (2.000 m) im Naturpark Redes, Pena Ubina (2.417 m) im gleichnamigen Naturschutzgebiet und den Pico Cornön (2.194 m) im Naturpark Somiedo.
Außerdem sind die Küstengebirge entlang des Meeres zu nennen, die jene seltenen Mischlandschaften mit Meer und Gebirge hervorbringen. Die wohl interessantesten sind das Naturschutzgebiet Sierra del Sueve (der Picu Pienzu mit 1.161 m) und Sierra del Cuera (1.315 m, Pico Turbina), beide im Osten von Asturien, unweit der Grenze nach Kantabrien.
Die Küste
Die Küste Asturiens zeichnet sich durch ein felsiges Profil mit steilen Hängen aus, die sich zu meist geschützten Stranden hin öffnen. Aus geologischer Sicht bleibt dieselbe Einteilung wie für das Gebirge bestehen.So hat das Naturschutzgebiet der Ostküste zahlreiche weiße, feine Sandstrände, die sich häufig in kleinen Fjorden befinden oder wunderschöne Buchten wie die Naturdenkmäler Playa de Gulpiyuri (LIanes) und Playa Vega (Ribadesella) hervorgebracht.
Die Erosion führt außerdem zu den Naturdenkmälern der Speier von Arenillas und Saituste und dem Karstkomplex in Cobijeru (LIanes).
Das Zentrum der asturianischen Küste mit seiner Kombination aus Kalkstein, Quarzit und Sandstein bietet Raum zum Wandern, Mountainbiking und Spazieren gehen, wie das Naturreservat der Flussmündung von Villaviciosa, das Naturschutzgebiet des Cabo de Pehas und die Naturdenkmäler Insel Deva und Playön de Bayas (Castrillön und Soto del Barco).
Der Westen
Der Westen bietet mit hohen Klippen und flachen Küstenstreifen eine schlichte Landschaft von immenser Schönheit, die sich für Spaziergänge und Rundwege zu Fuß, auf dem Pferd oder per Fahrrad durch Räume wie die Naturschutzgebiete der Westküste (Valdes und Cudillero) und des Esva-Tals (Valdes), die Naturreservate der Flussmündung des Eo (Castropol und Vegadeo) und Barayo (Navia) oder die Naturdenkmäler der Strande von Frexulfe (Navia) und Penarronda (Castropol und Tapia de Casariego) anbietet.Wandern und andere Aktivitäten
Das erste Naturschutzgebiet Spaniens war der Nationalpark Montana de Covadonga, der im Juli 1918 zu solchem erklärt wurde (und 1995 zum heutigen Nationalpark Picos de Europa erweitert wurde).Asturien zieht heute Naturfreunde und Aktivurlauber aus aller Welt an: Bergwanderer, Wanderer, Sport- und Alpin-Kletterer, Mountainbiker und Kanufahrer, aber auch Fans des Rafting, Paraglidings, Reiten, Angelns.
Wanderer und andere Aktivurlauber haben wie beschrieben die Qual der Wahl, von alpinen Regionen in den Picos de Europa und bis zu den Stränden, Flussmündungen (Rias) und Klippen der Küste.
Für alle diese Aktivitäten ist die entsprechende Infrastruktur gegeben. So sind die Routen entsprechend ausgerüstet und gepflegt, und zwar sowohl die langen Routen, die länger als zwei Tage dauern bzw. länger als 30 Kilometer sind, als auch die kurzen Routen, die höchstens einen Tag dauern.
Kurzum: Asturien ist hinsichtlich seiner Natur und Geschichte, Infrastruktur und Dienstleistungen ein perfekter Zielort für alle Freunde des Freiluftsports.
Unsere Hotelempfehlung in Westasturien: Casona Cantiga del Agüeira




