URLAUB IN ASIEN - ASIATISCHE KÜCHE

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      Asiens Küche - eine Freude für alle Sinne

      Marktboote in Damnoen Saduak/Thailand.Fotos: Thailändisches FVA

      Es gibt sicherlich kaum einen anderen Kontinent, der mit so einer Vielfalt von Produkten und Gerichten aufwarten kann wie Asien.

      Macau beispielsweise überrascht vor allem durch seine Mischung der portugiesischen und chinesischen Kochkunst. Bei ihrer Landung in Macau brachten die Portugiesen Gewürze und Speisen aus den Ländern mit, die sie zuvor bereist hatten. Vor Ort mischten sich dann die brasilianischen, indischen, afrikanischen und asiatischen Einflüsse zur einzigartigen macanesischen Küche.

      Typische Gerichte sind zum Beispiel "Minchi" - Schweinehack und gewürfelte Kartoffeln kurz in Soja gebraten; "African Chicken" - Hühnchen auf afrikanische Art mit sehr scharfen Piri-Piri-Pfefferschoten; "Facho" - ein Fleisch-Gemüse-Eintopf in chinesischer Würze oder das "Portuguese Chicken“ - eine Schmorpfanne mit Hähnchen, Kartoffeln, Kokosnuss, Tomaten, Curry, Oliven und Safran. Heute gibt es neben vielen chinesischen, auch italienische, japanische, indische und thailändische Restaurants sowie zahlreiche Häuser, die portugiesische Küche auf dem Speiseplan haben.

      Zu den Spezialitäten, die ein Hauch von Portugal in Asien aufkommen lassen, zählen zum Beispiel Cataplana aus Venusmuscheln und Schweinfleisch, Bacalhau (Klippfisch) oder das brasilianische Feijoadas (Bohneneintopf mit scharfer Wurst, Schweinefleisch und Gemüse).

      Philippinen

      Eine beliebte Spezialität auf den Philippinen ist Lechon (Spanferkel), das bei keinem Fest fehlen darf. Das Fleisch eines richtig zubereiteten Spanferkels muss gut durch gebraten, zart und saftig sein, und die Haut von oben bis unten knusprig. Dies erreicht man, indem der Bauchraum mit heißem Wasser und Bananenblättern gefüllt wird, wodurch die innere Feuchtigkeit erhalten bleibt. Das Ferkel wird anschließend an einem Bambusstab befestigt und auf Stecken über nicht allzu heiße Holzkohle gelegt und langsam geröstet. Dabei wird die Haut ständig mittels einer Bürste aus Bananenblättern mit Öl eingerieben. Nach circa fünfstündiger Bratzeit nimmt die Haut eine rötlich braune Farbe an, das „Lechon“ kann serviert werden. Grundsätzlich wird hierzu „Sarsa“ gereicht, eine Sauce aus Leberpastete, Essig, Zucker, einheimischen Kräutern und Brotkrumen.

      Hinter Chen Chu Nai Cha verbirgt sich „das“ taiwanesische Erfrischungsgetränk, das auf der Insel erfunden wurde und mittlerweile nicht mehr nur bei Jugendlichen sehr populär ist, sondern auch von Erwachsenen mit heller Begeisterung getrunken wird. Bei Chen Chu Nai Cha handelt es sich um „Milchtee mit Perlen“ („Pearl Milk Tea“). Dieser besteht aus gutem Schwarztee, der mit Milch gemixt wird. Hinzugegeben wird nun Fen Yuan, eine traditionelle, sehr beliebte Nachspeise. Fen Yuan besteht aus Kartoffelmehl und Rohrzucker. Das Ganze zusammengemixt gibt einen herrlichen Geschmack, ist erfrischend, Durst löschend und kann natürlich mit Eis getrunken werden.

      Taiwan steht generell für gutes Essen. In der chinesischen Kochkunst spielen Farbe, Aroma, Gewürze und nicht zuletzt essbare Verzierungen eine große Rolle. Äußerst beliebt ist auch Stinktofu. Viele trauen sich nicht so recht ran, aber wer ihn erst mal probiert hat, schwört darauf. Stinktofu wird immer besser, je intensiver sich der Geruch entwickelt. Zubereitet wird er ganz einfach: den Tofu in Würfel schneiden, braten bis er außen knusprig wird und eine leicht braune Farbe bekommt. Wer gerne reifen Käse isst, wird hier sicher auf seine Kosten kommen!

      Thailand - Garküchen und Gourmettempel

      Angebot einer Garküche in Bangkok.

      Gut essen kann man überall in Thailand: sei es in der kleinen Garküche am Straßenrand oder im preisgekrönten Luxusrestaurant. Die Grundgerichte sind fast immer die gleichen: Reis und Curry mit oder ohne Kokosmilch, suppenartige Gerichte mit würzig scharfem oder mildem Geschmack, Gemüse mit gebratenem Fleisch, zahlreiche scharfe Chilis (Soßen mit Gemüsebeilagen) und scharf angemachter Salat. In jeder Region des Landes werden die Gerichte jedoch unterschiedlich zubereitet: im Nordosten liebt man es sehr scharf und stark gewürzt. Die Thais im Norden kochen grundsätzlich milder und bevorzugen Klebreis, der zu kleinen Kugeln geformt und in Soße oder Dips getunkt wird. Im Süden wird so scharf, säuerlich und salzig wie nur möglich gegessen. Das dort am häufigsten verwendete Gemüse ist eine unter dem Namen sato bekannte Bohnenart, die ähnlich scharf wie Knoblauch ist.

      Die Thailänder essen zu fast jeder Tages- und Nachtzeit. Dreimal am Tag wird warm gespeist, wobei sie zwischen den Mahlzeiten gerne kleine Gerichte zu sich nehmen. Süßigkeiten stehen weniger auf dem Speiseplan. Sie laden gern ihre Besucher ein, an ihren Mahlzeiten teilzunehmen. Eine Ablehnung wird als Verschmähung der Großzügigkeit der Gastgeber gewertet.

      Japans Küche

      besteht nicht nur aus dem auch mittlerweile bei uns geschätzten „Sushi“ (rohe Fischhäppchen), sondern hat noch viel mehr zu bieten, zum Beispiel „Tempura“: in einen lockeren Teigmantel gehüllte Fisch-, Garnelen- oder Gemüsestücke. Beliebt ist auch „Sukiyaki“, eine Art Fondue, bei dem hauchdünne Rindfleischscheiben mit Gemüse und Tofu in heißer Brühe und leicht gesüßter Sojasauce gegart werden. Die fertigen Stücke fischt man mit einem Stäbchen aus dem Topf und taucht sie vor dem Verzehr in ein rohes, aufgeschlagenes Ei.

      Übrigens muss ein Restaurantbesuch in Japan nicht grundsätzlich teuer sein. In den zahlreichen kleinen, einheimischen Speiselokalen gibt es bereits leckere Gerichte zwischen umgerechnet fünf und fünfzehn Euro. Tee und Eiswasser werden oft kostenlos serviert. Auch sind keinerlei japanische Sprachkenntnisse nötig, um sein Essen zu ordern. Sämtliche Gerichte der Speisekarte stehen als Plastikversion draußen in einer Glasvitrine, und für die Bestellung genügt ein Fingerzeig. Preisgünstige, wohlschmeckende Mahlzeiten sind beispielsweise „Ramen“ und „Udon“ (sättigende Nudelsuppen mit Fleisch und Gemüse), „Yakitori“ (gegrillte Hühnerfleischspieße) oder „Okonomiyaki“ (eine Art Pfannkuchen mit Gemüse und Meeresfrüchten oder Fleisch mit leckerer Sauce). „Gyudon“, saftig-mariniertes Rindfleisch auf Reis, gibt es bereits ab umgerechnet 2,50 Euro.

      Korea

      Ein Sprichwort in Korea besagt, dass eine Frau, die schöne Reiskuchen formen kann, hübsche Kinder zur Welt bringt. Der Tteok (Reiskuchen) ist der vielleicht älteste koreanische Snack, dessen Ursprünge bis in das zweite Jahrhundert n. Chr. zurückreichen. Im Gegensatz zu dem in Europa üblichen Gebäck verwendet man bei der Herstellung von Tteok als Basis statt Getreidemehl gemahlenen Reis. Der Reiskuchen, dem ausschließlich natürliche Zutaten wie Nüsse, Kürbis, Pinienkerne oder Zitronen beigefügt werden, ist in mehr als 300 verschiedenen Geschmacksvarianten erhältlich. Die Hauptstadt Seoul verfügt über eine Vielzahl von Tteokläden, in denen man diese typischen Leckereien kosten und deren traditionelle Herstellung beobachten kann. Die liebevoll verzierten Produkte, die auch bei ausländischen Touristen sehr beliebt sind, eignen sich, in hübschen Päckchen verpackt, besonders gut als kulinarisches Souvenir.

      Das Reisgebäck hat in Korea eine besondere Bedeutung. Kindern wird beispielsweise bis zum 10. Lebensjahr Tteok geschenkt, da man glaubt, dies würde die Gesundheit und das Schicksal der Kleinen positiv beeinflussen. Die sogenannten „Bok-Tteok“ (Glückstteok), die von vielen Reiskuchenläden angeboten werden, sind in den Universitätsvierteln kurz vor Beginn der Prüfungsperiode nahezu ausverkauft.


       
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