URLAUB IN DER KARIBIK - DIE GROSSEN UND KLEINEN ANTILLEN

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Große Antillen, Kleine Antillen - Urlaubsinseln für jeden Geschmack

Schulkinder auf Sint Maarten. Foto: St Maarten Tourist Bureau

Schulkinder auf Sint Maarten. Foto: St Maarten Tourist Bureau

Der Begriff Antillen bezeichnet verschiedene Inselgruppen in der Karibik. Zu den Antillen zählen die Großen Antillen, die im Norden und Westen des karibischen Meeres zu finden sind, während die Kleinen Antillen im Osten und Süden liegen.

Der größte Teil aller Karibinkinseln gehört also zu den Antillen. Allen gemeinsam ist das milde Klima und die Hurrikansaison, die von Anfang Juni bis Ende November reicht. Auf der sicheren Seite sind also alle Urlauber, die in den übrigen Monaten anreisen, wer aber in der Hurrikansaison verreisen möchte, der sollte die Aruba, Curacao, Bonaire und Isla Margarita vor der Küste Venezuelas bevorzugen. Hier kann man das ganze Jahr unbesorgt Urlaub machen.

Die großen Antilleninseln sind auch die bekanntesten Reiseziele, allen voran Kuba, Jamaika, Puerto Rico und die Insel Hispaniola mit der Dominikanischen Republik und Haiti (wobei Haiti kein Urlaubsmagnet ist).

Die Kleinen Antillen präsentieren sich sehr unterschiedlich, einige sind viel besuchte Urlaubsziele, zum Beispiel Barbados und Martinique, andere Inseln, wie Barbuda, Dominica oder Nevis, sind eher für Wanderer, Naturliebhaber und alle, die im Urlaub Ruhe haben möchten, geeignet.

Niederländische Karibik - Aruba, Curaçao, Bonaire, Sint Maarten, Sint Eustatius und Saba

Ein Untergruppe der Kleinen Antillen sind die sechs Inseln der Niederländischen Karibik. Es sind Aruba, Curaçao, Bonaire, Sint Maarten, Sint Eustatius und Saba. Bonaire, Saba und Sint Eustatius gehören zu den Niederlanden. Es sind sogenannte „Besondere Gemeinden“, mit eigenen Gesetzen und Vorschriften. Sie werden den kleinen Antillen und zudem den Inseln über dem Winde zugerechnet. Aruba, Curaçao und Sint Maarten dagegen sind eigenständige Staaten.

 

Die touristische Infrastruktur ist im Allgemeinen gut, je nach Insel kommen Golfer, Segler, Surfer, Kitesurfer, Taucher, Wanderer und Angler voll auf ihre Kosten.

Aruba ist die kleinste und westlichste Antilleninseln. Tennis, Golf, Wandern oder Radfahren sind ebenso angesagt wie Segeln, Surfen und Tauchen.

Curaçao beeindruckt mit dem St. Christoffel Nationalpark, dem Höhlensystem von Hato oder dem Meeresaquarium bei Bapor Kibra. Mit 64 Kilometern Länge ist es auch die größte Insel der Niederländischen Antillen.

Bonaire mit dem Bonaire Marine Park wird oft von Tauchern und Schnorchlern besucht.

Sint Maarten ist eine Insel für Reiter, Wasserski, Segeln, Tauchen, Waterbike und auch Big-Game-Fishing wird hier dem Urlauber angeboten. Viele gute Hotels- meistens mit Tennisplätzen ausgestattet, stehen zur Verfügung. Ein Zoo, Botanischer Garten und ein Spielkasino sorgen für Abwechslung.

Die beiden Inseln Sint Eustatius und Saba sind eher etwas für Ruhesuchende. Wanderer fühlen sich hier wohl und zahlreiche Tauchreviere ziehen Touristen aus aller Welt an. Da es teilweise gefährliche Strömungen gibt, sind beide Inseln für Badefreaks weniger geeignet.


 
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