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Shopping in der Karibik

Palmhüte sind ein beliebtes Mitbringsel. Fotos: Antigua & Barbuda Tourist Office

Palmhüte sind ein beliebtes Mitbringsel. Fotos: Antigua & Barbuda Tourist Office

Alle Jahre wird die Vorweihnachtszeit für viele zum wahren Einkaufs-Marathon. Wer diesem Stress entgehen will, dem bietet die Karibik nicht nur traumhafte Strände zum Entspannen, sondern auch zahlreiche Shopping-Möglichkeiten. Und die Daheimgebliebenen können sich auf besondere Weihnachtsgeschenke freuen.

 

Wie wäre es beispielsweise mit echten Aloe-Vera-Produkten aus Aruba? Die kleine niederländische Karibikinsel zählte einst zu den weltgrößten Exporteuren von Aloe. Schließlich wurden hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts 70 Prozent des Bedarfs produziert. Heute gehört "Aruba Aloe" nicht nur zum beliebten Mitbringsel in Form von Hautcremes oder Haarshampoo für Touristen. Auch die Inselbewohner nutzen die Aloe Vera: Sie dient als Desinfektionsmittel. So hängt man ganze Pflanzen über die Haustür, um Bazillen abzuhalten. Näheres zur Geschichte der Heilpflanze erfahren Besucher im kürzlich eröffneten Museum nördlich der Hauptstadt.

 

Die Kapitale der Bahamas lockt ebenfalls mit einem Naturprodukt. Auf dem berühmten "Straw Market" in Nassau gibt es von Taschen, Hüten über Körbe bis hin zu Platzdecken und Briefmappen alles, was aus den Fasern der Palmetto-Palme oder aus Sisal hergestellt werden kann.

Einzigartig sind auch die Stickereiarbeiten aus dem Dorf Vieux Fort in Guadeloupe. Nach alter Tradition fertigt man hier Tischdecken und Servietten an, die durch ihre kreolischen Muster als "Made in Guadeloupe" unverkennbar sind.

Auf Antigua erwartet ein neu eröffneter Kunsthandwerksmarkt in St. John's die kauffreudige Kundschaft. An über 150 Verkaufsständen kann um bunt bedruckte Stoffe, farbenprächtige Malerei und klangvolle Musikinstrumente gefeilscht werden.

 

Verkaufsstand am Fig Tree Drive auf Antigua

Verkaufsstand am Fig Tree Drive auf Antigua

Auch für Feinschmecker entpuppt sich die Karibik als wahres Paradies. Ob Guava -Gelee, Kokosnusstafeln und Obstkonfekt aus Martinique oder Kakaobohnen und edelste Schokolade von den Schwesterninseln Trinidad & Tobago: Schleckermäuler können sich ein Stück Karibik auf der Zunge zergehen lassen. Und auch bei einem Glas Rum kann man das Urlaubsparadies förmlich schmecken. Neben dem weltbekannten Bacardi oder dem traditionellen dominikanischen Rum Brugal steht der Rum Agricole von den französichen Antillen bei Kennern hoch im Kurs. Im Gegensatz zum industriellen Rum wird er nicht aus der Melasse, einem Abfallprodukt der Zuckerrohrverarbeitung, sondern aus dem reinen Saft des Zuckerrohrs hergestellt. Je nach Produzent weist er einen Alkoholgehalt von 50 bis 55 Prozent auf. Nicht ganz so hochprozentig ist der berühmte Curaçao-Likör, der auf der gleichnamigen Antillen-Insel hergestellt wird und beim Cocktailmixen unabdingbar ist.

 

Ein weiterer Vorteil beim Shoppen in der Karibik: Fast überall kann man zollfrei einkaufen. Bis zu 50 Prozent Discount erwarten Schnäppchenjäger beispielsweise auf den US Virgin Islands oder auf Barbados. Günstig sind vor allem Schmuck, Parfüm, Kristallglas und Kameras. Designerware zum halben Preis, vor allem amerikanische Markenartikel, findet man in den bekannten Outlets auf Puerto Rico.

Weitere Informationen bei:
Arbeitsgemeinschaft Karibik e.V.; CTO-Chapter Central Europe
Tel.: 069 – 40 59 37 77
Internet: www.karibik.de


 
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