URLAUB IN DER EXTREMADURA - ANGELURLAUB
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Angeln in der Extremadura
Die Extremadura ist kein bekanntes Urlaubsziel für Angler. Bei Thema Angeln in Spanien denken viele Petrijünger an Angeln im Meer, Hochseeangeln vor den kanarischen Inseln, an Angeln im Ebro oder Fischen in den Gewässern Nordspaniens. Aber auch die Provinz an der portugiesischen Grenze, zwischen Andalusien und Kastilien-León gibt es hervorragende Möglichkeiten für Angler.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten seinen Angelurlaub in der Extremadura zu verbringen.
Wer viel Zeit mitbringt und ein eingefleischter Karpfenangler ist, der wird mit dem Auto anreisen, schon um das umfangreiche Equipment eines Karpfenanglers mitnehmen zu können.
Wer nicht so viel Urlaub am Stück nehmen kann und gerne auf Raubfische angelt, kann auch locker mit dem Flieger anreisen. Im Transportrohr kann man ein, zwei oder auch drei Ruten mitnehmen und die Rollen, Schnur und Köder passen in den Koffer. Ähnlich verhält es sich beim Fliegenfischer.
Vor Ort angekommen besorgt man sich dann den passenden Angelschein. Oft kann man mit einem Schein eine große Zahl Gewässer beangeln.
Die besten Jahreszeiten zum Angeln sind das Frühjahr und der Herbst. In manchen Seen und Flüssen sind bestimmte Gewässerabschnitte im Frühjahr aus Vogelschutzgründen gesperrt, trotzdem bleibt den Anglern mehr als ausreichend Platz.
Die beste Tageszeit ist oft die Dämmerung, die Fische sind jetzt auf Beute aus und attackieren ungestüm den Köder.
Fischarten
Neben dem guten Bestand an Karpfen, sind die Gewässer reich an Weißfischen, Schleien, Hechten, Schwarzbarschen und Barben. Wobei die spanischen Barben nicht nur die Flüsse und Bäche sondern auch die Stauseen bevölkern. Und hier erreichen die Barben Größen von denen man in Mitteleuropa nur träumen kann: bis 20 Kilogramm können sie schwer werden.
In den Bergen der Region kommen auch Freunde des Fliegenfischen auf ihre Kosten, während die Spinnfischer meist an den größeren Flüssen oder an den Stauseen zu finden sind.
Einige Gewässer
Der Stausee Orellana (spanisch: Embalse Orellana).
Hier wird der bekannte spanische Fluss Guadiana aufgestaut. Der Stausee besteht seit 1961 und ist etwa 1.084 Hektar groß. Hier fängt man Karpfen über 30 Kilogramm, Barben über 20 Kilogramm, außerdem Hechte bis 20 Kilogramm, Black Bass (Schwarzbarsch) bis vier Kilo und Schleien mit mehr als fünf Kilogramm Gewicht.
Der Stausee Sierra Brava
staut den Fluss Pizarrosa auf. Der Stausee wurde 1996 eingeweiht und ist 1.650 Hektar groß. Auch hier finden sich Karpfen bis über 30 Kilogramm, Barben bis 10 Kilo, Hechte und Schwarzbarsche.
Fangzeiten, Schnurstärken und Hakengrößen
Karpfen Die besten Monate für Karpfen sind März, April, Mai, September, Oktober und November. Meist wird mit monofiler Schnur von 0.35mm Durchmesser gefischt. Als Hakengröße wählen die meisten Angler Karpfenhaken der Größe 4-8. Als Köder werden meist Boilies eingesetzt.
Barbe Die besten Monate für das Angeln auf Barbe sind Januar bis März und Oktober bis Dezember. Haken der Größe 4-10 und eine Schnur von 0,28mm bis 0,30mm sind empfehlenswert. Der beste Köder ist ein spanischer kleiner Blutwurm, ein Wurm der im Gewässergrund zu finden ist.
Die beste Zeit für Hecht ist das Winterhalbjahr, die Zeit von September bis zum April. Je nach Gewässer können die erfolgversprechenden Köder sehr unterschiedlich sein. Am Besten schaut man erfahrenen spanischen Anglern über die Schulter oder man fragt beim nächsten Angelgeschäft nach.
Ein in Mitteleuropa nicht vorkommender Fisch, der Schwarzbarsch stellt für engagierte Angler eine echte Herausforderund dar. Spanier lieben den kampfstarken und listigen Fisch, er allerdings allerhöchstens acht Pfund schwer werden kann. Wettangel-Veranstaltungen auf "El Black-Bass" erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Saison geht von meist von Mitte März bis November. Gute Köder sind Weichplastikköder mit Bebleiung, wie Carolina- und Texas-Rig oder das bekannte Drachkovitch-System. Auch
tief laufende Wobbler bringen gute Erfolge. Als Oberflächenköder sind Popper, Devil's Horse oder Skitter Prop erfolgreich.
In der Extremadura hält sich der Schwarzbarsch gerne in felsigen Gewässerabschnitten auf. In anderen Regionen findet man ihn auch viel in der Nähe von Wasserpflanzen.





