SPANIEN - URLAUB IN ANDALUSIEN: COTO DE DOÑANA

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Urlaub in der unberührten Natur des Nationalparks Coto de Doñana

Der Pardel-Luchs ist im Doñana zu Hause

Der Pardel-Luchs ist im Doñana zu Hause. Fotos: Turespaña

Ein Besuch des Nationalparks Coto de Doñana ist für Naturliebhaber ein Muss im Andalusien-Urlaub. Der 50.000 Hektar große Nationalpark war lange Zeit der größte Nationalpark Spaniens, auch heute sehen Ökologen in ihm noch den bedeutendsten Nationalpark des Landes. Der Coto de Doñana erstreckt sich größtenteils im Südosten der andalusischen Provinz Huelva und zu einem kleinen Teil im Südwesten der Provinz Sevilla. Der Nationalpark umfasst das Mündungsgebiet des Guadalquivir.

 

Der Reiz des Nationalparks Coto de Doñana liegt nicht in seiner vielfältigen Landschaft, sondern vor allem in der Ruhe und Stille, die hier herrscht. Für Naturliebhaber und Vogelbeobachter lohnt sich der Besuch auf jeden Fall. Die ebene Landschaft gliedert sich sowohl in überflutetes Marschland, die so genannten „marismas“, aber auch extrem trockene Dünenhügel. Dazwischen liegen Salinen, Heiden und zahlreiche kleine Inseln, die den im Park lebenden Vögeln als Ruhe- und Nistplätze dienen.

 

Sonnenuntergang im Coto de Doñana

Sonnenuntergang im Coto de Doñana

Vor allem Vogelbeobachter kommen im Coto de Doñana auf ihre Kosten. Rund 360 Vogelarten kann man beobachten, darunter Flamingos, Schwarzmilane, Kormorane, Storche, Stein- und Kaiseradler. Die Wachtürme an den Sandstränden des Coto de Doñana beherbergen auch Wanderfalken und Eulen. In den Monaten März, April und Oktober, wenn die Zugvögel im Park Station machen, lohnt sich eine Tour besonders. Die Morgenstunden eignen sich am besten dafür, dann sind viele Tiere unterwegs. Da man die ausgeschilderten und befestigten Wege nicht betreten darf, empfiehlt es sich ein Fernglas mitzubringen.

 

Wer den Coto de Doñana nicht zu Fuß erkunden möchte, kann auch an einer Jeep-Tour teilnehmen. Diese werden von der Parkverwaltung organisiert. Private Veranstalter bieten aber auch Pferde- und Mountainbiketouren durch den Park an. Dabei kann man nicht nur Vögel entdecken, sondern auch seltene Säugetiere wie den Pardel-Luchs. Ginsterkatzen, Dachse, Füchse und Hirsche streifen ebenfalls durch die Heidelandschaften der Doñana.

 

Flamingos überwintern gerne in Andalusien

Flamingos überwintern gerne in Andalusien

An den Nationalpark Coto de Doñana schließt sich der 54.200 Hektar große Naturpark Entorno de Doñana an, der als Pufferzone zwischen Nationalpark und den umliegenden Agrarflächen sowie Städten dienen soll. Hier bietet sich Urlaubern die Möglichkeit, die schöne Landschaft unter lockereren Auflagen zu erkunden. In dieser Zone befindet sich auch der Urlaubsort Matalascañas, der mit schönen Stränden lockt.

 

Daniela Hesse


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