GRIECHISCHE INSELN - URLAUB AUF DER INSEL AMORGÒS

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Amorgós ist und bleibt eine Insel für Individualisten

Katapola, Amorgos

Katapola, Amorgos. Foto: Oliwan

Amorgòs liegt zwischen der türkischen Westküste und Kreta, im äußersten der Kykladen. Die Insel war jahrhundertelang ein Verbannungsort für Intellektuelle. Heute besuchen viele Griechen Amorgòs ganz freiwillig, vor allem wegen des weißen Felsenklosters Hozoviótissa. Das Kloster, Wahrzeichen des Insel, liegt malerisch an der Steilküste der Insel und war lange eines der reichsten Klöster Griechenlands.

Alle Urlauber kommen mit dem Schiff - einen Flughafen gibt es auf Amorgòs nicht - und betreten im Hafen von Katápola den Boden der Insel. Der kleine Hafenort liegt an der Südwestküste.

Der Hauptort von Amorgòs befindet sich im Inselzentrum etwas weiter nördlich und heißt Amorgós-Stadt. Über dem Ort thront ein venezianisches Kastell aus dem 13. Jahrhundert, ebenso sehenswert wie das archäologische Museum. Wer etwas Abkühlung braucht, findet nicht weit entfernt die Kiesstrände von Agía Tríada.

Die schönsten Strände von Amorgòs liegen allerdings beim Hafenörtchen Aegiali im Nordosten der Insel.

Kultur- und Geschichtsinteressierte können auf Amorgós die Ruinen von drei bedeutenden antiken Orten besichtigen: Minóa, bereits vor 2400 Jahren gegründet, liegt an der Südwestküste und bietet ein tolle Aussicht über die Küste. Arkesíni, ziemlich weit im Süden der Insel gelegen, ist ein beliebtes Ziel unter Wanderern, ebenso wie das weit im Norden gelegen Egiáli.

Wanderer, Naturfreunde und Kultururlauber fühlen sich auch in anderen Ecken auf der sehr langgestreckten Insel wohl. Und dies soll auch so bleiben: Umfangreichen Pauschaltourismus und riesige Hotelanlagen wird man auf Amorgòs auch in Zukunft nicht finden. Ein geplanter Flughafenbau wurde gestoppt, der Straßenausbau wird nicht weiter vorangetrieben.

Grundsätzlich gilt: Die Mehrheit der Inselbewohner unterstützt die Idee des sogenannten "weichen Tourismus ". Amorgós dürfte also eine Insel für Individualisten bleiben.


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