SPANIEN - URLAUB IN ANDALUSIEN: ALPUJARRAS
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Las Alpujarras: Das landschaftliche Kleinod von Andalusien
Zwischen dem Mittelmeer im Süden und dem Nationalpark Sierra Nevada im Norden liegen die Alpujarras, ein etwa 80 mal 30 Kilometer großes Gebiet mit versteckten Schluchten, zerklüfteten Bergformationen, tiefgrünen Tälern und wilden Wildbächen. Politisch gehören die Alpujarras größtenteils zur Provinz Granada. Der westliche Teil der Alpujarras bildet den Südteil der Sierra Nevada, der östliche Teil liegt in der Provinz Almería.
Da die Täler der Alpujarras wasserreich sind, das Klima mild und die Böden fruchtbar, konnte sich eine auskömmliche Landwirtschaft entwickeln. Hier war eine der letzten Rückzugsgebiete der Mauren, bevor sie aus Spanien vertrieben wurden. Danach geriet die Region weitgehend in Vergessenheit, erst durch den modernen Straßenbau, durch das erwachende Interesse an alten Traditionen im 19.Jahrhundert und später durch den modernen Tourismus, hat man die Alpujarras wieder entdeckt.
Der am meisten besuchte Ort ist Trevélez, der höchst gelegene Ort Spaniens. Auch die Schinken aus Trevélez sind berühmt. Viele Bauern bringen ihre berühmten Pata Negra Schinken hierhin zum reifen. In der klaren, kühlen und trockenen Luft entwickeln sie sich besser als anderswo.
Auch die Orte Capileira, Bubión und Pampaneira sind bei Urlaubern beliebt, sie liegen etwas unterhalb des Mulhacén. Er ist mit 3.482 Metern der höchste Berg der gesamten iberischen Halbinsel, 78 Meter höher noch als der höchste Pyrenäengipfel. Andere bekannte Orte in den Alpujarras sind Lanjarón, Órgiva und Ugíjar. Für Aktivurlauber gibt es viele Möglichkeiten zum Reiten, Wandern, Bergsteigen und Mountainbiking.


