WANDERARTEN - ALMWANDERN

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Almwandern - z. B. auf dem "Salzburger Almenweg"

Beim Almwandern auf dem Salzburger Almenweg. Foto: SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft m.b.H

Gemütlich von Alm zu Alm wandern. Sich dabei ein gemächliches Tempo gestatten, imposante Landschaftsbilder genießen, die vielfältigen Aussichten und die Stille der Welt der Berge und Seen mit jedem Atemzug in sich aufnehmen - das ist Almwandern. Und das Beste daran: Quasi am Wegesrand laden urige Almhütten zur gemütlichen Einkehr und natürlich zur bodenständigen Stärkung.

Einmalige Almendichte

Der Salzburger Almenweg, 2006 eröffnet, führt bei seinem 350 km langen Streifzug durch die Pongauer Bergwelt zu über 120 Almen. Genusswanderern stehen im SalzburgerLand insgesamt 550 Almhütten zur Auswahl: eine einzigartige Almen-Dichte, über die kein anderes Bundesland neben dem SalzburgerLand verfügt. Allerdings ist da ein gutes Gedächtnis nötig: Denn jede Alm und jede Hütte hat ihren eigenen Namen. Keine gleicht der anderen. Aber in jeder werden die Wanderer von der Sennerin oder dem Senner mit Herzlichkeit empfangen. Und natürlich auch mit g'schmackigen Almspezialitäten wie frischer Milch, Käse, Butter, Topfen, Jogurt, Brot, Speck oder einem selbst gebrannten Schnapserl verköstigt. Unter den Hütten, die entlang des Salzburger Almenweges liegen, finden sich so klingende Namen wie die Bürgerbergalm, die Buttermilchalm oder die Schlossalm, aber auch weniger bekannte wie die Weissenhofalm, die Fallhausalm oder die Kögerlalm, die unter Bergfexen als echte Geheimtipps gelten. Dabei scheint neben der Vielfalt der lukullischen Genüsse auch die Vielfalt der optischen Erlebnisse für den Almbesucher grenzenlos zu sein: Am besten, man legt dort, wo es einem gefällt eine Pause ein, lehnt sich entspannt zurück und lässt das weite Panorama auf sich wirken: Bischofsmütze, Dachstein, Tennengebirge, Hochkönig und die vom ewigen Eis bedeckten Dreitausender der Hohen Tauern sind die steten Begleiter des Wanderers am Almenweg.

Salzburger Almenweg - Almwandern im Zeichen des Enzians

Gekennzeichnet ist der gesamte Streckenverlauf mit dem Symbol des Enzians. Fast 90 Prozent der Strecke verlaufen in einer Seehöhe von 1.000 bis 2.000 Metern. Zwar geht der Weg durch fast alle Pongauer Gemeindegebiete, allerdings führt er insgesamt nur zehnmal direkt durch ein Ortszentrum. Und das auch nur dann, wenn der Wegverlauf von der linken auf die rechte Talseite wechselt. Dadurch sind die zehn Orte – Bad Gastein, Hüttschlag, Kleinarl, Flachau, Forstau, Radstadt, Filzmoos, St. Martin am Tennengebirge, Pfarrwerfen und Lend – aber auch ideale Punkte, um in den Almenweg "einzusteigen". Wer es gemütlicher angehen möchte, kann von jedem Pongauer Ort aus kleinere Teilstücke des Salzburger Almenwegs entdecken. Besonders empfehlenswert sind aber mehrtägige Wanderungen, bei denen man die Gelegenheit nützt, einmal auf einer Almhütte zu übernachten. Und selbst, wenn die Beine nach einer erholsamen Hütten-Nacht noch schwer von den Anstiegen des Vortags sind, so macht der Anblick des Sonnenaufgangs über den Gipfeln alle Mühen vergessen. Und es kann weiter gehen zu neuen Gipfelerlebnissen und Hochgefühlen.

Almenweg-Führer mit detaillierter Beschreibung

Ein Führer mit einer detaillierten Beschreibung der insgesamt 31 Etappen (Ausgangspunkt, Bodenbeschaffenheit, Gehzeit, Streckenlänge, Schwierigkeitsgrad, Wegbeschreibung, Einkehrmöglichkeiten, Streckenprofil und Besichtigungstipps) ist seit Frühjahr 2006 kostenlos erhältlich.

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