COSTA BRAVA, ÜBERBLICK

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Costa Brava

Costa Brava, übersetzt bedeutet "Wilde Küste"! Dieser Name war und ist wegen der - für traditionelle Segelschiffe - besonders gefährlichen Winde und den felsigen und zerklüfteten Küstenabschnitten, durchaus berechtigt. Auch heute noch sollten Segler hier besondere Vorsicht walten lassen. Für den normalen Urlauber ist diese spanische Küste, aber gerade wegen seinen abwechslungsreichen Felsküsten und seinen malerischen Buchten besonders interessant.

 

Die Costa Brava reicht von Portbou nach Lloret de Mar und bietet dem Reisenden unterschiedliche Freizeitangebote und Urlaubsformen. Es findet sich sowohl Highlife und Trubel, aber auch desöfteren die ruhigere, aber lebendige Atmosphäre ehemaliger Fischerdörfer. 

Bucht in San Feliu de Guíxols. Foto: Turespana

 

Weiter südlich sind viele schöne Küstenstädte zu entdecken, von denen einige touristisch sehr erschlossen sind, auf einer Küstentour laden aber immer wieder ruhigere Plätze zur Pause ein. Platja d'Aro besitzt ein großes Angebot an Geschäften und Freizeitangeboten, die Läden sind alle bis spät in die Nacht geöffnet, bevor das rege Nachtleben in den zahlreichen Diskotheken beginnt. Sant Feliu de Guíxols bietet neben den unterschiedlichsten Hotels oder Ferienwohnungen und den Sportanlagen einige Sehnswürdigkeiten wie die gotische Kirche mit dem romanischen Portal Porta Ferrada.

 

Die Costa Brava endet mit den wichtigsten Touristenzentren Tossa de Mar, Lloret de Mar und Blanes. Die meisten Urlauber kommen hierher, um dem Nachtleben zu frönen, aber in den drei Städten kann man ebenso auf den Spuren der Vergangenheit wandeln.

Arabische Bäder in Girona. Foto: Turespana

 

 

Die Provinzhauptstadt Girona ist bei einer Reise nach Katalonien einen Besuch wert. Sie wird die Stadt der vier Flüsse genannt, weil sie im Tal des Ter, an den Mündungen des Güell, des Galligants und des Onyar liegt, wobei der alte und der moderne Teil Gironas durch den Onyar getrennt werden. Im modernen Girona liegt das Mercadal-Viertel, ein wichtiges Bankenzentrum; ein Bummel durch die Altstadt lohnt sich aber mehr. Denn hier begegnen sich die verschiedensten Baustile aus unterschiedlichen Epochen und erzählen von der Vergangenheit.

 

Die Arabischen Bäder, eine Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert und das Judenviertel sollte man sich anschauen, aber bei einem Rundgang wird man noch kleine Plätze und versteckte Winkel entdecken, die ebenso sehenswert sind. Ein berühmtes Fest in Girona wird im September gefeiert, wenn ein Umzug von alten Autos veranstaltet wird. Vier Tage lang dauert die farbenprächtige historische Prozession von diesen Autos auf den Straßen der Provinz Girona, so dass man noch Traditionen Kataloniens bei seiner Reise ganz nebenbei erleben kann.

Das Dalí Museum in Figueres. Foto: Turespana

 

 

Dalís Geburtsstadt Das Hinterland ist auch durch den surrealistischen Künstler Dalí berühmt geworden, denn Figueres ist die Heimat dieser Persönlichkeit. Die Stadt lebt von dem einzigartigen Museum, das Gebäude allein ist schon Kunstwerk genug. Es wurde 1849 als ein Theater gebaut, und Dalí stellte hier mit 14 Jahren schon Kunstwerke aus. Ein Brand zerstörte das Gebäude, und erst 1974 erlangte es seine heutige Gestalt mithilfe von Dalís Entwürfen. Das Museum hat eine netzartige Kuppel und ist mit dem Galatea-Turm erweitert worden, wo der Maler starb und wo heute sein Grab zu finden ist.

 

Man kann in dem Museum auch Kunstwerke anderer Maler betrachten, jedoch sind die meisten der ausgestellten Werke von Dalí. Das Museum beeindruckt durch seine Einzigartigkeit und entführt den Betrachter in eine surrealistische Welt. Man vergisst, in einem Museum zu sein, woran nur die anderen langsam wandelnden Betrachter erinnern. Ganz egal, ob einem dieser surrealistische Stil zusagt oder nicht, man erfährt und erlebt etwas von einem hervorragenden Künstler aus einer ganz eigenen Welt. (stw)


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