URLAUB IN ITALIEN - DIE ÄOLISCHEN INSELN

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Urlaub auf Alicudi – einsames Paradies

Steile Küstenabschnitte. Fotos: U.Kraenz

Kaum jemand kennt Alicudi. Besucher der Äolischen Inseln verschlägt es selten auf das 5,2 km² große Inselchen. Von allen Inseln ist sie am wenigsten erschlossen.

 

Mit 675 m ist der Filo dell'Arpa die höchste Erhebung auf Alicudi. Die Insel hat die Form eines Kegels und so finden sich zu allen Seiten Abhänge. Der westliche Abhang ist dabei komplett unbewohnt, da er sehr steil ist. Um einen Blick auf ihn zu werfen, ist eine Bootstour notwendig. Im Osten befinden sich, terrassenförmig angeordnet, die Häuser der etwa 100 Einwohner.

 

Ein Straßennetz ist auf Alicudi nicht vorhanden und so gibt es keine motorisierten Fahrzeuge. Die einzelnen Häuser sind durch seit Jahren bestehende Treppenwege miteinander verbunden. Man sollte sich bei einem Inselbesuch auf ein stetiges bergauf und bergab einstellen. Auf Spaziergängen wird man unzählige Kaktusfeigen und Sträucher streifen. Sehenswert ist die S. Bartholomäus Kirche, die nicht verfehlbar ist.

 

 

Am Strand

Erst seit 1991 gibt es auf Alicudi Elektrizität. Nachts ist es dunkel auf der Insel, da es ja auch keine Straßenlampen gibt. Und so rückt der romantische Faktor klar in den Vordergrund: ein ausgezeichnet klarer Sternenhimmel.

 

Alicudi nennt man auch die Insel der Eremiten. Schon oft hat sich der eine oder andere Künstler hierher zurückgezogen. Wer einen längeren Aufenthalt plant, um sich von der wilden Natur und der Abgeschiedenheit der Insel überzeugen zu lassen, sollte sich im Vorfeld gut über freie Unterkünfte informieren. Auf Alicudi gibt es fast keine Hotels, Restaurants oder Bars.


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