URLAUB AN DER ALGARVE - ALBUFEIRAS STRÄNDE
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Albufeiras Strände – ein gutes Dutzend steht zur Auswahl
Mein Weg führt mich über einen kleinen Pfad, der sich entlang der Felsen schmiegt, zu der in einer Bucht gelegenen Praia dos Aveiros. Anders als die weitläufige Praia dos Alemães ist dieser Strand eher klein. Ein Restaurant, Toiletten und Duschen gibt es dennoch. Außerdem wachen in der Hauptsaison Bademeister über die Gäste, wie ich am nächsten Tag feststelle. Der Zugang zu dem Strand ist schmal und nicht ausgeschildert, nur wer weiß wo es langgeht findet ihn. Hier schmeiße ich mich zum ersten Mal in die Wellen. Das Wasser hat im August durchschnittlich kühle – aber angenehme – 19 Grad Celsius. Eine willkommene Abfrischung bei durchschnittlich 30 Grad Lufttemperatur. Was mich stört, sind die Algen. Und so mache ich mich am Nachmittag lieber auf zur Praia dos Alemães. Ich laufe wieder Richtung Osten, zu den schönen Felsformationen. Hier finde ich hinter einem größeren Stein etwas Schatten. Auch zum Baden ist die Stelle bestens geeignet, da nur wenige Steine auf dem Boden liegen. Die können bei der manchmal sehr starken Brandung schnell zu schmerzenden Geschossen werden.
Die Praia dos Alemães ist sehr lang und zieht sich bis zur Altstadt hin, wo sie in die Strände Praia do Inatel, Praia dos Pecadores und Praia do Peneco übergeht. Es gibt mehrere kleine Restaurants, Strandverkäufer verkaufen Bolinhos – Kuchen ähnlich unseren Berlinern – und andere Leckereien. Man kann Liegestühle samt Sonnenschirm mieten oder sich selbst Sonnenschirme mitbringen – aufgrund der starken Sonne absolut empfehlenswert. Der Strand wird nahe des Abschnittes Praia Azul bewacht. Die Aufpasser nehmen ihre Aufgabe dabei sehr ernst. Als an einem Tag für eine Stunde die rote Flagge weht, darf man nicht einmal mit den Füßen ins Wasser.
Richtung Altstadt wird die Praia dos Alemães zunächst etwas leerer, hier finden sich einige Buchten mit Bars, Liegestuhl- und Tretbootverleih. Mein Tipp: Im Restaurant O Bacalhau kann man sich nicht nur das portugiesische Nationalgericht Stockfisch schmecken lassen, sondern auch andere Fisch- und Fleischspezialitäten. Ich probiere die Dorade, die ich selber auswähle – es wird schließlich der Kilo-Preis berechnet – und mit Blick aufs Meer genieße. Das Essen schmeckt hier noch typisch portugiesisch (leider nicht überall in Albufeira der Fall) und der Service ist freundlich und aufmerksam.
Eine Bucht weiter liegt die Beach-Bar Spot, die nicht nur über den Strand, sondern auch von der Avenida Infante Dom Henrique über einen Pfad zu erreichen ist. Dieser Pfad führt durch von Pinien bewachsene rote Sandfelsen direkt hinunter zum idyllisch gelegenen Strand. Der rote Sand ist typisch für die Felsalgarve.
Hinter der Praia do Inatel ziehen sich die Felsen immer weiter in die Höhe. Bei Flut kann dieser Strandabschnitt schon mal sehr eng werden. Dafür gibt es hier meist gute Wellen. Sehr schön, aber auch sehr voll sind die Strände Praia dos Pescadores (Fischerstrand) und Praia do Peneco. Der Fischerstrand wird zur einen Seite von einer langen Mole begrenzt, auf der man den Sonnenuntergang besonders gut genießen kann. Praktisch: Vom Steg am Praia dos Pescadores kann man die umliegenden Strände aus der Seeperspektive betrachten, ohne einen Bootsausflug zu unternehmen. Nicht weniger schön ist die Praia do Peneco, zu der man auch über einen Aufzug gelangt. Die in den Reiseführern abgebildeten Holz- Fischerboote und Stände mit frisch gegrillten Sardinen suche ich hier allerdings vergeblich. Wahrscheinlich ist dafür in der Hauptsaison einfach kein Platz. Dafür ist das Wassersportangebot hier gut.
Nicht weit von meinem Hotel entdecke ich die Praia da Oura, die von der Praia dos Aveiros durch einige – für mich unüberwindbare – Felsen getrennt ist. Lauschige Felsbuchten sorgen hier für die besondere Atmosphäre und unterteilen die Praia da Oura in die Abschnitte Poente und Nascente. Das Wassersportangebot ist groß. Zur Auswahl stehen unter anderem Parasailing, Wasserski und Bananenboot. Ein weiteres Plus sind die vielen gastronomischen Angebote. Läuft man weiter Richtung Osten, wir der Strand immer sandiger und breiter. Am östlichen Ende reicht der Blick bis zur Steilküste von Falesia, die in knalligem Orange leuchtet.















