REISEBERICHT: MIT DEM AL ANDALUS EXPRESO DURCH ANDALUSIEN

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1. Tag: Sevilla

Wagon im Al Andalus. Fotos: Stefan Raake

Bevor wir die Fahrt mit dem „Al Andalus Expreso“ beginnen, übernachten wir in Sevilla, dem Ausgangspunkt und dem Ende unserer Rundfahrt, die uns über Córdoba, Granada, Loja, Antequera, Ronda, Carmona und Jerez führen wird. Das luxuriöse 5-Sterne-Hotel „Tryp Colón“ liegt im Norden der Innenstadt Sevillas. Die Zimmer im siebten Stock bieten neben der schönen Ausstattung eine kleine Dachterrasse mit mehr oder weniger pittoreskem Ausblick auf die lebendige Stadt.
Vom Hotel aus lassen sich bequem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sevillas erreichen. In unmittelbarer Nähe, beginnend mit der Calle San Eloy, liegen die wichtigsten Einkaufsstraßen Sevillas. Von der Calle San Eloy stößt man auf die Calle Martin Villa, von der nach wenigen Schritten rechts die wegen ihres gewundenen Verlaufs Calle Sierpes genannte „Schlangenstraße“ abgeht.
In dieser Fußgängerzone finden sich hinter größtenteils edlen Fassaden Mode-, Antiquitäten- und Schmuckgeschäfte. An der Ecke Calle Sierpes / Martin Villa lohnt ein Besuch im Café Campana, das für seinen hervorragenden Kuchen bestens bekannt ist.

 

Der Alcàzar

Neben Kathedrale und Giralda liegt der Alcázar, der mehrere Jahrhunderte als königlicher Palast diente. Das Bauwerk wurde von Peter dem Grausamen im 14. Jahrhundert begonnen. Traumhaft schön ist die weitläufige Parklandschaft, die sich dem Alcázar anschließt. Hier läßt es sich unter Orangenbäumen, Zypressen und Palmen entspannt flanieren. Verschiedene Stilrichtungen der Gartenarchitektur fließen hier harmonisch zusammen.
Östlich von Alcázar und Kathedrale gelegen wird die Altstadt noch verwinkelter und malerischer. Hier im Bario de Santa Cruz finden sich Geschäfte für Kunsthandwerk, kleine Modeboutiquen, Tapas-Bars und Restaurants. Schnäppchen sind hier sicher keine mehr zu machen, aber eine schöne Keramikschale oder ein T-Shirt mit dem „Torro“, dem Stier und Symbol Sevillas, lohnt allemal. Die Häuser dieses Stadtviertels sind größtenteils im 17. und 18. Jahrhundert entstanden und stehen unter Denkmalschutz.

Den ersten Abend unserer Tour beschließen wir in der Bodega Belmonte im Bario de Santa Cruz und essen die Tapas auf der Karte rauf und runter. Die Tapas gibt es nur an der Bar, die Hocker sind dünn gesät, aber im vorderem Teil der Bodega ist auch am meisten los. Einheimische und Touristen stehen hier dicht gedrängt nebeneinander. Bei Preisen zwischen 1,50 und 2,50 Euro pro Portion überlegen wir nicht lange. Serrano-Schinken, Käse, Oliven, Scampis in Knoblauch oder frittierte Auberginen, dazu Cervesa oder Vino Fino – leicht erschöpft vom Besichtigungsprogramm aber wohlgenährt fallen wir ins Bett.

 

 

Nächster Tag...

 

Tag 1: Sevilla - Tag 2: Cordoba - Tag 3: Granada - Tag 4: Antequera - Tag 5: Carmona - Tag 6: Jerez

 


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