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Der geheime Tempel von Tibet
Am Fuße des Potala-Klosters in Lhasa liegt in einem See geschützt hinter alten Weiden einer der geheimnisvollsten Orte Tibets - der Lukhang-Tempel. Seit dem 18. Jahrhundert war der dreistöckige Pagodenbau den tibetischen Dalai Lamas und ihren engsten Vertrauten als Ort der Meditation vorbehalten. Das Innere des Tempels durfte kein anderer betreten.
Während der kurzen Regierungszeit des Sechsten Dalai Lama Ende des 17. Jahrhunderts schmückten unbekannte Künstler die Hauskapelle mit mystischen Wandbildern: Farbenprächtige mystische Wand- und Deckengemälde, die zu den größten Kunstschätzen der Welt gehören. Erst nach jahrelangem eingehendem Studium der Schriften war es einigen Auserwählten erlaubt, die faszinierenden Bilder zu betrachten. Seitdem weisen diese Gemälde, die die geheimsten Lehren des Tantra und den "Pfad zur großen Vollendung" illustrieren, den geistigen Führern Tibets den Weg zur Erleuchtung.
Die Begleittexte beleuchten die Kunstwerke in ihrer historischen und kulturellen Bedeutung und werden durch tibetische Quellentexte und interpretierende Originalschriften ergänzt.
"Der geheime Tempel von Tibet" ist natürlich kein Reisebuch im klassischen Sinne - aber ein wirklicher schöner Bildband für verregnete Sonntage.
Der geheime Tempel von Tibet. Eine mystische Reise in die Welt des Tantra ?
von Ian A. Baker, Thomas Laird. Mit einem Geleitwort des Dalai Lama.
25 x 33 cm, 216 Seiten, u.a. mit 150 Farbfotographien, geb. im Leinenschuber, 35.00 Euro

